
Mediathe, Berlin
Die -Mediathek Digitaler Kultur- (MDK) basiert auf den heutigen Tendenzen und Prognosen fuer die Zukunft und soll den unserer Meinung nach negativen Entwicklungen entgegenwirken. Im Vordergrund stehen dabei: • exklusive, ausgewaehlte, hochwertige digitale Medien • die zwischenmenschliche Kommunikation und das Miteinander-Teilen • nicht der Verleih von Buechern oder physischen Datentraegern • Kommunikation/Austausch ueber digitale Medien • Praesentation/Publikation von digitalen Medien in aussergewoehnlicher Qualitaet Medien
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| Lageplan |
Es ist der Versuch die nicht-ortsgebundenen Inhalte der digitalen Welt mit der Architektur zu verzahnen und zu verorten und zu einem Zentrum derselben zu machen. Man koennte es als grossen Widerspruch sehen, das Nicht-Verortete verorten zu wollen - nur wenig weckt so starke Assoziationen von einer dauerhaften Verbindung mit einem Ort wie Architektur. Allerdings muss Architektur nicht zwangslaeufig eine dauerhafte Verbindung mit einem Ort bedeuten. So kommt die Architektur dem Nicht-Verorteten entgegen, indem sie sich selbst nur temporaer verortet. Das ist durch ein System aus modifizierten Frachtcontainern moeglich und ist sogar sinnvoll im grossen vielfaeltigen Berlin: Da es sich nicht um eine klassische Mediathek handelt, bei der der Verleih von Buechern und Medien auf physischen Datentraegern im Vordergrund steht, fallen Flaechen fuer die komplexe Verwaltung und Lagerung derselben weg, die ansonsten einen grossen Anteil der Gesamtflaeche in Anspruch genommen haetten. Dadurch kann die Groesse und das Raumprogramm der temporaeren Architektur auf ein Mindestmass reduziert werde, was wiederum bedeutet, dass der Aufwand beim Aufbau und Rueckbau geringer ausfaellt, was bei einer temporaeren Architektur von grosser Bedeutung ist. Bahntrasse, Promenade, Fiktive Bebauung. In keiner anderen deutschen Stadt gibt es derartig viele interessante Restflaechen in zentraler Lage wie in Berlin. Die Mobilitaet der Architektur ermoeglicht es, verschiedene Restflaechen der Stadt zeitweise zu nutzen und zu beleben. Zugleich koennen auf diese Weise viele Menschen erreicht werden. Frachtcontainer wecken Assoziationen: das Image des Weitgereisten verbindet sich mit der Vorstellung des rauhen Hafenklimas. Urspruenglich fuer den Transport konzipiert, fuehren sie einem nun die temporaeren Standzeiten und den „Transport“ von Informationen, Wissen und Daten von einem Ort zum anderen unmittelbar vor Augen. |
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| anforderungen / Systemvarianten |
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| Funktionen |
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| Grundrisse |
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| Nutzung Kino / Konzert / Blick- und Funktionszusammenhaenge |
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| Ansicht / Schnitt |
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| Innenperspektive |